Impressum | Kontakt | Datenschutzerklärung | Gästebuch 

Mein Blögchen für alles!

Just another WordPress weblog – but this one is mine
21. Aug 2010
11:56
Herdreinigung
Posted by Astrodan under The Days Events - Keine Reaktion

Eine meiner neuesten Erkenntnisse aus dem Bereich der Küche entwickelte sich im Bereich der letzten Tage:

Mangels passenden Deckels für eine Pfanne und extensiven Öl-Brutzelns habe ich einen zu großen Deckel benutzt, um die Pfanne abzudecken. Dabei verdampfte offensichtlich ein großer Teil des Öls, kondensierte im Deckel und lief direkt auf den Herd. Nun ist das so, dass es beim Gasherd nicht sonderlich störend ist, wenn rund um die Brennstellen ein bisschen Dreck rumliegt, so dass es bei mangelnder Motivation nicht immer zur regelmäßigen Reinigung einlädt. Dadurch kann es dann auch vorkommen, dass die Ölvorkommen auf den Herd das Niveau des Golfs von Mexiko annehmen.

Nun ist mir aus geschichtlichen Aufzeichnungen meiner Küche bekannt, dass Ölflecken in kleineren Mengen schnell eintrocknen, und dann nur durch extreme Reinigungsverfahren wieder zu beseitigen sind. Gleiches gilt für jegliche anderen Stoffe, die beim Versuch zu Kochen ihren Weg aus dem Topf oder der Pfanne in die unendlichen Weiten der Herde gesucht haben.

Der interessante Effekt ist aber, dass sich auf einem mit Öl überfluteten Herd schlimmstenfalls eine Suspension dieser Partikel ergibt. Und die Öllachen selber lassen sich im Gegensatz zu eingetrockneten Resten mit zweimal drüber wischen entfernen. Als Resultat ergibt sich ein stark beschleunigter Reinigungsprozess, welcher auch noch deutlich Kräftesparender ist.

Ich werde wohl dann die nächsten Tage noch eine umfassende Datensammlung starten, und sobald diese erfolgreich beendet ist denke ich über die Einführung dieses Verfahrens bei der Reinigung des Bads nach. Erfahrungsberichte sind in so fern erwünscht! 8)

Anmerkung: Es war mir auch schon vorher bekannt, dass sich Ölreste sehr effizient mit Öl entfernen lassen, allerdings bin ich bisher noch nie auf die Idee gekommen, dass “Reinigungsöl” vor dem Verschmutzen auf die betroffene Fläche aufzutragen.

23. Jul 2010
17:37
Das Pessimist/Optimist Dilemma
Posted by Astrodan under The Days Events - Keine Reaktion

Angelehnt das das Gefangenen-Dilemma.

Situation: Ein Reisender mit einem festen Termin sitzt im Zug um sich zu eben jenem Termin zu begeben. Es stehen ihm weder die Kontaktdaten der Person zur Verfügung, die er erreichen will, noch ist ihm der optimale Weg zu seinem Ziel bekannt. Allerdings ist er im Besitz eines Gerätes, welches ihm unter glücklichen Umständen kurzfristigen Zugriff auf ein weltweites Informationsnetz liefert, aus dem er sich beide unbekannten Optionen beschaffen kann.
Problem: Gehen wir nun davon aus, dass die zur Verfügung stehende Zeit stark eingeschränkt ist, so dass es nur möglich ist eine der beiden Informationen zu beschaffen – wäre dann der Weg oder die Telefonnummer die Sinnvolle?

Das Ganze hängt natürlich auch stark von den Randbedingungen ab, aber wäre doch mal eine nette Untersuchung. Ich persönliche tendiere übrigens zum Weg, allerdings stellt sich mir die Frage letztlich nicht, da die Bahnhöfe hier anscheinend alle irgendwo in der Pampa liegen, so dass mir kein WLAN zur Verfügung steht.

26. Apr 2010
19:06
Mysterium Bettwäsche waschen
Posted by Astrodan under Fun & Thinking, The Days Events - Keine Reaktion

Ein paar wissen es, ein paar werden es jetzt wissen: Ich bin seit einiger Zeit mehr oder weniger stolzer Besitzer einer Waschmaschine. Und da man damit hin und wieder auch mal Wäsche wäscht, fiel mir soeben ein sehr merkwürdiges Mysterium auf:

Bettwäsche verhält sich beim Abziehen meist so, dass sie danach auf links ist. Ich gehe davon aus, dass dies ein recht natürlicher Prozess ist, der auf mindestens 99% der weltweiten Bettwäschepopulation zutrifft. Nun stellt diese Anordnung meiner Meinung nach ein besonderes Problem dar, da Waschmaschinen primär zwischen Temperaturen, aber weniger zwischen “auf links” und “auf rechts” unterscheiden. So kam es, dass meine Bettwäsche einfach auf links in die Maschine wanderte*.
Nach dem Waschvorgang kam sie dann auch genau so zum Wäscheständer, wo sie eine Weile lang trocknen durfte, und nun zum Zusammenlegen bereit war.

Das Faszinierende dabei: Bisher (ich kann mich zumindest nicht dran erinnern, dass es jemals anders war) lagerte meine Bettwäsche im Schrank immer richtig herum. Folglich muss sie irgendwer vor, nach oder in Ausnahmefällen vielleicht auch während dem Waschvorgang umgedreht haben.

Allerdings ist es meist beim Beziehen des Bettes wesentlich effektiver, wenn man ebene jene Bettwäsche auf links dreht. Na, Problem bemerkt?
Für mich heißt das ab jetzt, dass die Lagerung komplett umgestellt wird.  Frag mich nur, warum da noch nie jemand drauf gekommen ist.. denn nach einer kleinen Umfrage von gerade scheint es vielen so zu gehen. Wenn jemand den Haken an der Sache gefunden hat (und nein, nicht meinen Beitrag hier von vor x Jahren) bitte melden!

***

* Wenn ich sage “wandert”, heißt das in diesem Ausnahmefall nicht, dass sie wortwörtlich wanderte. Es ist viel mehr im übertragenen Sinne gemeint. Wandern tut nur die Tomate, die ich letzte Woche nicht mehr in den Salat getan habe!

29. Mrz 2010
22:10
Size
Posted by Astrodan under The Days Events - 5 Reaktionen

…matters.

Egal was wer sagt. Deshalb hier der ultimative Vergleich: Wer kommt höher:

Ich bin mir durchaus darüber bewusst, dass das noch keine besondere Länge ist. Aber erstmal sollen doch Andere nachlegen. Also, hiermit die Herausforderung: Wer kommt höher?

Spielregeln:

  • Es darf nur frisch abgespültes Geschirr (Töpfe, Gläser) benutzt werden. Frisch heißt in dem Fall, dass es noch nicht Luftgetrocknet sein darf.
  • Die Messskala muss auf jedem Foto sein, und auf mind. einem deutlich erkennbar
  • Nutzer von Spülmaschinen haben Pech. Hier wird noch echte Handarbeit belohnt! 8)

Wer mitmachen will kann einen Link zu seinem Foto in den Kommentaren posten. Ich übernehme das Bild dann in diesen Blogbeitrag (um die Übersicht zu wahren). Wer keinen Ort hat das Bild zu veröffentlichen kann es mir auch gerne auf anderem Wege zukommen lassen.
Da dies eine Spaßaktion ist ist der Einsendeschluss dann, wenn der Letzte sein Bild bereitstellt.

Update [05-04-2010]: Vanni hat Fotos ihres Turmes bereit gestellt. Neue Herausforderung sind 88cm. Zur Information an die, die mithalten wollen: Sie hat dafür vier Tage lang nicht gespült! 8)

Update [25-04-2010]: thrown-out hat auch gespült, und einen Geschirrturm von ca. 105cm Höhe erreicht. Mangels Zollstock musste die Messung mit ein paar DIN A4 Blättern erfolgen. Mit einer Länge von 29,7cm ergeben die drei Blätter somit 89,1cm. Der Schätzwert der gesamthöhe ist 105cm.

Update [27-04-2010]: Ich hab das Ganze nochmal überdacht, ein bisschen gewartet, und gespült. 118cm hab ich damit geschafft, allerdings muss ich zugeben, dass der Turm bereits stark instabil war.

27. Mrz 2010
16:21
Fragestunde
Posted by Astrodan under The Days Events - Keine Reaktion

Gestern war mal wieder eine dieser Fragestunden, die von Instituten gerne vor Klausuren angeboten werden um, letzte Fragen zu klären. Da diese wirklich recht nützlich sind, wenn man noch offene Fragen hat war wir also dort. Allerdings erwies sich die ganze Geschichte auf Dauer als ziemlich verwirrend, vor allem wenn immer wieder komische Fragen gestellt werden, und die Antworten darauf noch merkwürdiger ausfallen. Da ist es hin und wieder also durchaus angebracht mal weg zu hören.
Und um die Zeit nicht nutzlos verstreichen zu lassen schaut man sich halt immer ein wenig um.

Nun muss ich vorweg sagen, dass dieser Kurs neben den Maschinenbauern (die hier eher eine Minderheit sind) auch noch von Biotechnologen belegt wurde. Jetzt kenn ich ja durchaus selber ein paar Leute, die dieser Kategorie Mensch angehören, und im Grund hab ich auch gar nichts gegen die. Sie eignen sich hingegen vorzüglich zum drauf rum hauen, ärgern, und Brillen vernichten. Aber ein paar Eigenheiten haben sie dann offensichtlich schon.

So habe ich beispielsweise als pflichtbewusster Student die Antworten zu Fragen, die durchaus interessant waren, mitgeschrieben. Dies sah im Schnitt so aus, dass ein waagrechter Strich das vorige Thema beendete, dann 5 gekritzelte Stichworte im Picasso-Stil die Notiz zum aktuellen Thema darstellten und dann der nächste Waagrechte Strich folgte. Hinter mir jedoch ganz anders: Hier wurde monoton mitgeschrieben, farbig angemalt und bunt unterstrichen.
Dann die Graphen: Diese waren ursprünglich mehrfarbig, durch den Druck allerdings in wunderschönen Schwarztönen gefärbt. Jetzt kommen manche Leute doch glatt auf diese Idee, die Farbigkeit durch das übermalen mit einem dicken Stift wiederherzustellen. Und irgendwie ist der einzige Effekte den ich sehe der, dass die Linie jetzt dreimal so dick ist und zittert, als hätte der Mikroorganismus zu dem sie gehört Parkinson.

Und ansonsten lohnen sich solche Stunden um mal eine Idee zu kriegen, was in der Klausur generell erwartet wird. Und sich einzubilden, dass man tatsächlich was dafür getan hat.
Und genau das werde ich jetzt auch wieder machen. Also.. das Einbilden. Und vielleicht ein bisschen Glucose fressen.

06. Jan 2010
21:05
Howto: Wohnung heizen
Posted by Astrodan under The Days Events - 4 Reaktionen

Das Heizen einer Wohnung ist an und für sich eine recht triviale Sache für den einfachen Mieter. Im Normalfall gibt es eine Möglichkeit die Heizung anzustellen. Und dann noch zu regeln- aber das geht vermutlich zu tief in die Materie.

Verlässt man nun aber seine Wohnung für eine etwas längere Zeit, so bietet es sich mitunter an die Heizung aus zu stellen. Dies geschieht meist über den gleichen Schalter und sollte ebenfalls relativ trivial sein.

Lustig wird es dann, wenn man wiederkommt. Hier mag es vorkommen, dass in der Wohnung – ohne, dass es eine große Überraschung ist – nur noch ca. 12°C sind. Die übliche Aktion dagegen wäre nun die Heizung wieder an zu stellen. Sollte das aus irgendwelchen ungeklärten Ursachen nicht klappen, hier ein paar Tipps:

  • Heizung im Nebenraum anstellen. Höher als normal drehen, und immer schön Luft durch die Verbindungstür wedeln. Pusten hilft auch! (12,5°C)
  • Wasser kochen. Das kochende Wasser ein paar Minuten weiter kochen lassen, dann Tee machen. (13°C, eine Kanne Tee)
  • Kaffee kochen. Auf dem Herd natürlich. (13,5°C, eine Kanne Tee, eine Tasse Kaffee)
  • Kartoffeln kochen. Gekochte Kartoffeln kann man immer gebrauchen. Man kann sie braten, Kartoffelsalat machen, Bratkartoffeln machen, kalt essen, oder in der Pfanne erhitzen. (14,5°C, eine Kanne Tee, eine Tasse Kaffee [getrunken], gekochte Kartoffeln)

Sonst wäre da noch zu nennen (alte Erfahrungswerte)

  • Desktop-PC laufen lassen und und höchster Last die Primfaktoren der Zahlen von eins bis .. (Zahl bei Temperatur == gewünschte Temperatur) ausrechnen lassen.
  • Leute einladen. Schon mit 6 Leuten in einem Zimmer konnte ich die Temperatur bereits von 18°C auf 21°C erhöhen.
  • Kerzen anzünden. Wie bekannt ist strahlen Kerzen ein besonders warmes Licht aus. Hilft aber vermutlich nur psychisch..

Und zu guter Letzt noch die theoretischen Elemente

  • Kühlschrank stärker kühlen lassen. Normale Kühlschränke blasen die Abwärme ins Zimmer. Netter Nebeneffekt: Lebensmittel halten länger, das Wasser kann man lutschen, und alkoholische Getränke konzentrieren ihren Alkoholanteil in der flüssigen Phase an*
  • Met brauen – durch die alkoholische Gärung entsteht Wärme. Nur ob der Unterschied messbar ist ist vielleicht in Frage zu stellen…
    Für den Fall, dass der Gärvorgang abgeschlossen ist, und einem immernoch kalt ist, kann man übrigens auch probieren aus dem Met noch Honigessig zu machen! 8)
  • Toast toasten. Für den kleinen Hunger bei der ganzen Arbeit, die Wohnung warm zu kriegen.

*Laut dem Buch ”Schnapsbrennen als Hobby” (Bettina Malle und Helge Schmickl) haben so die östlicheren Staaten in Europa(Russland, aber auch schon Polen bspw.)  statt per Destillation früher Hochprozentigen produziert.

24. Dez 2009
13:14
Frohe Weihnachten
Posted by Astrodan under The Days Events - Eine Reaktion

Advent


Es blaut die Nacht die Sternlein sinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel,
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.


Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.


In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.


So kam sie mit sich überein:
am Niklausabend muss es sein.


Und als das Rehlein ging zur Ruh’,
das Häslein tat die Äuglein zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.


Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.


Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.


Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluss es geht auf vier
die Reste in Geschenkpapier.


Da tönt’s von fern wie Silberschellen
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht ?


Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch dahergeritten
“He, gute Frau, habt ihr noch Sachen
die armen Menschen Freude machen ?”


Des Försters Haus ist tief verschneit
doch seine Frau steht schon bereit :
“Die sechs Pakete, heil’ger Mann,
’s ist alles was ich geben kann.”


Die Silberschellen klingen leise
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt es ist Advent.

Weihnachtsgeschenk

by Loriot

Mit diesem Gedicht möchte ich aus aktuellem Anlass und zur Feier des Tages allen Frohe Weihnachten wünschen. Diejenigen von euch, die brav waren, kriegen auch ein Geschenk. Allerdings bin ich mir bezüglich des derzeitigen Inhalts selber nicht so ganz sicher..