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Ja, die WM hat angefangen. Hab ich jedenfalls gehört. Überall kommen einem Menschen entgegen, die mit irgendwelchen schwarz-rot-goldenen Verzierungen verkleidet durch die Gegend ziehen, gröhlend Lieder singen und dabei eher weniger Erfolg haben zu überzeugen – jedenfalls nicht beim kritischen Beobachter.
Wieder einmal zeigt sich, wozu die Masse fähig ist. Schon der Weg heute zur S-Bahn war gespickt mit Hindernissen. Zu allererst musste ich feststellen, dass einem alle 5 Meter eine Familie entgegenkommt, dreifarbeig geschminkt, mit Fahnen bewaffnet und bereit dem unausweichlichen gegenüberzutreten. Vorrausgesetzt natürlich es gibt Bier dazu..
Die S-Bahn fahrt selber erwies sich glücklicherweise recht unproblematisch. Liegt vielleicht daran, dass das Spiel während der Fahrt schon angefangen hatte. Hab ich zwar nicht dran gedacht, aber wie es kommen musste wurde ich spätestens am Wehrhahn dran erinnert, wo ein Wesen – ich denke man kann ihn noch zur Gattung Mensch zählen – in gewisser Lautstärke mit seinem Handy redete, das allem anschein nach an dem Stand interessiert war (2:1). Von dort aus ging der Marsch dann weiter richtung Tanzschule, wo Miriam und Miriam aka Sophia, sowie auch Freddy auf mich warteteten. Naja, jedenfalls halbwegs – sie waren noch beschäftigt als ich kam. Der Weg nach dort war nur von einer kleinen Leinwand verstellt, die ein geschickter Kenner leicht umgehen konnte, wenn auch zugegeben die Idee nicht durch das Licht des Beamers zu gehen aus reiner Vorsicht geschah.
In der Stadt selber dann konte man sich relativ gefahrls bewegen, und glücklicherweise war auch die Wiese am Rhein frei. Von dort konnten wir das Spiel dann anhand der Geräuschkulisse recht ausreichend verfolgen, so dass uns auch das Ergebnis früh genug bewusst war – als die wunderschöne Musik anfing zu spielen, die von einer Big Band kam, was besonders Miriam sehr gefiel.
Darauf folgend sind wir dann irgendwann noch was quer durch die Gegend gezogen, Fussballfans und ihren Fussbällen ausgewichen und haben und dann irgendwann auf dem Weg richtung Bahn befunden. Na, und dann war eigentlich nicht mehr viel. Alles im allem aber ein sehr netter Abend, und irgendwie sogar ohne übertrieben viel Fussball
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