Ich habe ja schon immer vermutet, dass sie etwas besonderes sein will, aber dass meine Mikrowelle so weit geht war dann doch etwas überraschend:
Das Ganze basiert auf der Tatsache, dass ich endlich einen neuen Kühlschrank kriegen werde. Da der Inhalt irgendwo anders hin musste, habe ich ihn halt erstmal in die Mikrowelle ausgelagert. Dort fühlt er sich aktuell ziemlich wohl und taut vor sich hin. Jedenfalls die Eiswürfel.
Ansonsten habe ich festgestellt, dass die aktuellen Außentemperaturen auch einen großen Vorteil haben, wenn man zwei Zimmer hat kann man eines heizen, und im anderen die Bierflaschen vors offene Fenster stellen. Mindestens genau so gut wie der Kühlschrank. Die Theorie sie außen auf die Fensterbank zu stellen war mir dann allerdings doch zu riskant.
Und dann noch zum Thema Abtauen: Wer eine mehrere Meter dicke Eisschicht in seinem Tiefkühlfach hat, und dieses abtauen will der kann natürlich einfach den Kühlschrank aufmachen, vom Strom nehmen und warten. Dauert aber dann eine Weile.
Eine Kerze in das Fach zu stellen ist eine weitere Möglichkeit. Sieht ausgesprochen genial aus, verbreitet schon fast so etwas wie Romantik (wäre es nicht ein offener Kühlschrank) und ist in der Lage das Plastik des Eisfaches an zu schmoren.
Eine weitere Alternative ist Hammer und Meißel. Auch ersetzbar durch Hammer und Schraubenzieher. Ist leider etwas mühsamer, führt auf Dauer aber jedenfalls zu einer Beschleunigung.
Die nächste Variante wäre dann Bohrmaschine und kleine Sprengsätze gewesen, allerdings fehlte mir Letzteres.
Föhne sollen aber übrigens auch nicht so optimal sein, laut einem Augenzeugenbericht leidet auch hier das Plastik unter der entstehenden Hitze. Bleibt wohl letztlich nur warten übrig.

7 Reaktionen zu “Haushaltsgeräte”
mindsskype
Kommentar verfasst am 17. Oktober 2009 um 15:42 Uhr
Also in meiner Kühlschrank-Bedienungsanleitung sehr ja sowas wie “Eine Schüssel mit warmen Wasser ins Kühlfach zu stellen, hilft beim Abtauen”
Julchen
Kommentar verfasst am 18. Oktober 2009 um 18:43 Uhr
Bohrmaschine und Sprengsätze hätten aber sicher mehr Stil gehabt
– und die Idee mit der Kerze ist cool
LG Julchen
mindsskype
Kommentar verfasst am 18. Oktober 2009 um 19:13 Uhr
Julchen, kenn ich dich irgendwoher?
Sven
Kommentar verfasst am 18. Oktober 2009 um 19:26 Uhr
Haste im Chemieunterricht nicht aufgepasst?
das mit Sprengstoff wäre das kleinste Problem gewesen, wobei in der Zeit der Zubereitung der Kühlschrank im endeffekt auch schon abgetaut wäre….
mfg
Blui
Kommentar verfasst am 18. Oktober 2009 um 19:58 Uhr
Die Lösung mit Hasmmer und Schraubenzieher ist auch nicht unbedingt ideal. So hat meine Mutter damals schon mal den Kühlschrank hingerafft. Denn schon ein klitzekleines Loch im Eisfach bedeutet das Ende.
Wie ganz oben schon gesagt, eine Schüssel mit heißem Wasser geht am besten. Und dabei dann das Handtuch vor dem Kühlschrank nicht vergessen
Julchen
Kommentar verfasst am 19. Oktober 2009 um 19:51 Uhr
@mindsskype. Wenn ich wüsste wer du bist, wüsste ich ob ich dich kenne
– Ne, schätz mal ich kenn euch alle nicht. Aber ich mag den Blog hier
Und bei uns tut es schon seit langem der Fön
LG Julchen
Astrodan
Kommentar verfasst am 21. Oktober 2009 um 14:25 Uhr
Okay, jetzt misch ich mich hier auch mal ein
Bezüglich dem Kühlschrank: Die Variante mit dem heißen Wasser ist mir auch bekannt. Ist aber recht langsam. Die Variante mit Hammer und Schraubenzieher ist wirklich vernichtend, bei einem Kühlschrank der danach in den Müll soll aber sowieso wurscht.
Sprengstoff hat sicherlich seinen Reiz, aber – liebe Kinder – bitte nicht nachmachen.
Und sonst: Welcome Julchen. Ich geh davon jetzt mal davon aus, dass ich dich auch nicht kenne