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Mein Blögchen für alles!

Just another WordPress weblog – but this one is mine
26. Apr 2010
19:06
Mysterium Bettwäsche waschen
Posted by Astrodan under Fun & Thinking, The Days Events - Keine Reaktion

Ein paar wissen es, ein paar werden es jetzt wissen: Ich bin seit einiger Zeit mehr oder weniger stolzer Besitzer einer Waschmaschine. Und da man damit hin und wieder auch mal Wäsche wäscht, fiel mir soeben ein sehr merkwürdiges Mysterium auf:

Bettwäsche verhält sich beim Abziehen meist so, dass sie danach auf links ist. Ich gehe davon aus, dass dies ein recht natürlicher Prozess ist, der auf mindestens 99% der weltweiten Bettwäschepopulation zutrifft. Nun stellt diese Anordnung meiner Meinung nach ein besonderes Problem dar, da Waschmaschinen primär zwischen Temperaturen, aber weniger zwischen “auf links” und “auf rechts” unterscheiden. So kam es, dass meine Bettwäsche einfach auf links in die Maschine wanderte*.
Nach dem Waschvorgang kam sie dann auch genau so zum Wäscheständer, wo sie eine Weile lang trocknen durfte, und nun zum Zusammenlegen bereit war.

Das Faszinierende dabei: Bisher (ich kann mich zumindest nicht dran erinnern, dass es jemals anders war) lagerte meine Bettwäsche im Schrank immer richtig herum. Folglich muss sie irgendwer vor, nach oder in Ausnahmefällen vielleicht auch während dem Waschvorgang umgedreht haben.

Allerdings ist es meist beim Beziehen des Bettes wesentlich effektiver, wenn man ebene jene Bettwäsche auf links dreht. Na, Problem bemerkt?
Für mich heißt das ab jetzt, dass die Lagerung komplett umgestellt wird.  Frag mich nur, warum da noch nie jemand drauf gekommen ist.. denn nach einer kleinen Umfrage von gerade scheint es vielen so zu gehen. Wenn jemand den Haken an der Sache gefunden hat (und nein, nicht meinen Beitrag hier von vor x Jahren) bitte melden!

***

* Wenn ich sage “wandert”, heißt das in diesem Ausnahmefall nicht, dass sie wortwörtlich wanderte. Es ist viel mehr im übertragenen Sinne gemeint. Wandern tut nur die Tomate, die ich letzte Woche nicht mehr in den Salat getan habe!

12. Aug 2009
18:20
Strömungsmechanik Aufgabe
Posted by Astrodan under Fun & Thinking, Schule, Strömungsmechanik - 2 Reaktionen

Eine Flüssigkeit (Viskosität η, Dichte ρ) fließt durch einen sich verengenden Zylinder mit dem Ursprungsradius R0. Dabei durchfließt es eine als Bingham-Fluid anzunehmende Masse mit der kritischen Schaubspannung τkrit (Energieverlust Δpv). Dahinter folgt eine als fest anzunehmende dünne Materialschicht mit den Kennwerten τzul und σzul (>τkrit). Direkt hinter dem Austritt liegt eine turbulente Strömung in einem dünnen Strahl des Radius r vor. Dieser trifft in einer Höhe h(t) auf eine ruhend Wasseroberfläche. Das Ganze findet unter dem Einfluss der Gravitation statt.

a) Welche Farbe hat das Fluid?
b) Welche Temperatur hat das Fluid im Behälter (bei mir), wenn es den Behälter wieder verlässt?
c) Reißt die dünne Materialschicht beim Anheben? Begründung!

(1 Cookie)

17. Mai 2009
23:14
Liebe Bahn…
Posted by Astrodan under Fun & Thinking, The Days Events - 4 Reaktionen

Sehr geehrte/r Bahnmitarbeiter/in,

im Rahmen eines Ortswechsels von Düsseldorf (Süd) nach Aachen habe ich heute – wie auch sonst öfters – die Bahn benutzt. Zwecks Kontrolle der Fahrtzeiten und eventueller Verspätungen nutzte ich die Onlineauskunft, welche mir mitteilte ich könne meinen Bahnhof um 20.19 Richtung Leverkusen-Mitte verlassen, wo ich dann den RE 1 nach Aachen nehmen könnte.

So machte ich zeitig mich auf den Weg und erreichte – pünktlich – gerade die S6, welche ebenso pünktlich den Bahnhof verließ. So dann widmete ich mich also der Kunde der Werkstoffe und versuchte in dem Buch zu versinken, was mir aufgrund der wahnsinnigen Spannung eines Lehrbuchs nicht gelang. So kam es auch, dass ich die Durchsage des Bahnführers, dass dieser Zug aufgrund einer Baustelle bereits in Langenfeld-Rheinland ende, nicht verpasste. Es gäbe einen Ersatzverkehr nach Leverkusen-Mitte.
Etwas missmutig verließ ich also den Zug und setzte mich in den (leicht verspäteten) Bus. Dass ich es nicht mehr schaffte, vor der Abfahrtzeit des REs in Leverkusen-Mitte an zu kommen versteht sich von selbst. Nebenbei lernte ich, dass sich Busse nicht sonderlich gut zum Lesen und hervorheben von Textstellen eignen.
Aber nichts desto trotz, ich war in Leverkusen, wo sich mir die Möglichkeit bot die Anschluss-S6 nach Köln zu nehmen. Mangels Alternativen beschloss ich, dass mir diese Variante gefallen müsse, und machte mich auf das dritte Teilstück meines Weges.
S-Bahnen eigenen sich auch nicht sonderlich gut zum Rechnen.
Die Zeit verging, und man mag es kaum glauben, aber irgendwann war es tatsächlich so weit, dass ich Köln erreichte. Dort ausgestiegen hörte ich sofort eine innere Stimme, welche mir in der Tonlage eines Fremdenführers verkündete, dass ich zu meiner Linken die Ausfahrt des RE1 nach Aachen beobachten könne, ein Ereignis welches nur stündlich stattfindet.
Fasziniert folgte ich also dem langen und beschwerlichen Weg die Treppen herunter, und führte ein kurzes, aber ernstes Gespräch mit einem Automaten, welcher mir verkündete ich könne eine S-Bahn nach Düren nehmen und von dort mit dem RE 9 nach Aachen. Oder natürlich nochmal 30 Minuten warten, und direkt von Köln aus mit einem RE durch fahren. Ich wählte erst den 50:50 Joker, und dann die S-Bahn.
Den Rest der Strecke zu beschreiben wäre relativ unspektakulär, wenn man davon absieht, dass ich Dörfer gesehen habe deren Existenz mir nicht bekannt war, und bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie je ein Mensch zuvor gesehen hat.
Das Ergebnis war also letztlich, dass ich nach 4 mal Umsteigen und 5 Streckenabschnitten um ca. 22.50 Uhr in Aachen an kam.

Nun stellt sich mir die Frage: Wäre es eigentlich so schlimm gewesen, einfach anzugeben, dass ich mit der S-Bahn nicht nach Leverkusen komme? Denn meines Wissens treten Baustellen selten spontan als Ergebnis einer schlechten Wetterlage oder nach Depressionen auf, so dass sie durchaus berechenbare Faktoren sind…

Mit freundlichen Grüßen

18. Dez 2008
20:40
Alle Jahre wieder
Posted by Astrodan under Fun & Thinking - 6 Reaktionen

Ein sich jährlich immer wieder begebendes Ereignis ist neben Ostern und Weihnachten für die meisten Menschen auch der sogenannte Geburtstag, wobei davon selbstverständlich keiner an das Orginal rankommt. Jedoch hat jeder dieser Tage einige Nebeneffekte. Da es des öfteren vorkommt, dass der Geburtstag habende dies auch feiern möchte, werden im normalfall die verschiedensten Möglichkeiten genutzt, um Leute zu einer Geburtstagsfeier einzuladen. Bis hierhin läuft das ganze Geschehnis meist relativ ruhig ab, doch sobald man bis zu diesem Punkt vorgedrungen ist, zeigt sich der große Fehler:
Im Laufe der nächsten Tage kommen in unregelmäßigen, aber durchaus beständigen Zeitintervallen fragen, was man sich eigentlich wünscht. Aus eigener Erfahrung sollte jedoch jeder wissen, dass es nicht sonderlich leicht ist, diese Fragen zufriedenstellend zu beantworten. Zufriedenstellend in so fern, als dass eine Antwort wie “keine Ahnung” generell auf keine besonders große Akzeptanz stößt. Nun gibt es vielleicht durchaus den ein oder anderen Menschen auf dieser Welt, der durchaus in der Lage ist sich auf der schnelle den Wunsch eines dringend benötigten Handtaschenwaffensets,einer Büchersammlung über Redewendungen zum Abwimmeln von nervigen Fragen oder ähnliches aus den Fingern saugen kann, jedoch würde ich aus Erfahrung sagen, dass dieser Mensch sich eher in der Minderheit befindet.

In so fern sehe ich es als interessant an, dass es jedes Jahr immer wieder auf die gleiche Frage hinausläuft. Hier gilt dann doch wieder das alte Sprichwort: “Schweigen ist silber”. Dass man aber auch das überbieten kann zeigt die Frage “sach mal, was könnte man dir eigentlich in einem jahr zum geburtstag schenken?”. Eine durchaus interessante Frage, auf die ich zum ersten Mal ernsthaft eine längere Zeit (geschätzte 30 Sekunden) nachgedacht habe.

Sollte jetzt jemand meinen, fragen schade ja nicht, so sei dieser jemand darauf hingewiesen, dass es dadurch besonders deutlich wird, dass man verdammt knapp dran ist, wenn man ein paar (Werk-)Tage vorher noch nichts gefunden hat. Es sollte zwar mehr oder weniger selbstverständlich sein, dass dies sowieso eintreten wird, aber man muss es doch nicht so deutlich zeigen ;) .

So weit wärs das dann erstmal. Irgendwer geniale Ideen, was an Essen gut geeignet ist, von allen gegessen wird, sich mit jeglichem anderen Kram kombinieren lässt und auch von jemandem zubereitet werden kann, der gern mal mit Essen spielt?

11. Nov 2008
18:47
Grenzwertiger Humor
Posted by Astrodan under Fun & Thinking, Schule, Mathe - 4 Reaktionen

Mehr 90% aller Leser werden dies hier nicht verstehen. Der Anteil derer, die es verstehen, wird vermutlich gegen null gehen. In einem gewissen Bereich.

20. Jul 2008
12:41
Randomizing Your Playlist
Posted by Astrodan under Fun & Thinking - 3 Reaktionen

Wer schon immer mal seine Musik-Playlist (funktioniert sicher auch mit Einkaufszetteln) zufällig abspielen wollte, der kann jetzt auf ein ganz neues System zurückgreifen: Fremd-Randomizing.

Dabei stellt man vorher sicher, dass die Playlist sich in einem ungeordeneten Zusatnd befindet, und sucht sich dann die in der Playlist befindliche Anzahl an Liedern raus. Daraufhin sucht man sich eine beliebige Person in ICQ/MSN/IRC aus, die gerade online ist, und der man einen gewissen Geschmack für Zahlen zutraut.

Nun muss nur noch der Player die Funktion unterstützen, dass er die Position des Liedes in der Playlist anzeigt und nebenbei noch die Möglichkeit bietet, ein Lied in die Warteschlange zu legen.

Einen besseren Zufallsgenerator kann man wohl kaum finden. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass alle, die ich gefragt habe, eine gewisse Zielgenauigkeit bezüglich Liedern von Schandmaul hatten. Ich schiebs auf Murphy.

05. Jun 2008
20:19
Die Theorie des pünktlichen zu spät Kommens
Posted by Astrodan under Fun & Thinking, The Days Events - 3 Reaktionen

Aufgrund eines näher rückenden Ereignisses, zu dem ich eingeladen bin, gilt es wieder einmal die Frage zu klären, wann es effektiv ist sich auf den Weg zu begeben.

Interessanterweise kann man dabei durchaus helfende Schlussfolgerungen ziehen, die sicherlich in der ein oder anderen Lage durchaus hilfreich sind.

Der Punkt an der ganzen Sache ist nämlich, dass es unglaublich wichtig ist, den richtigen Zeitpunkt zum losgehen/fahren zu erwischen. Nehmen wir mal als Beispiel mich:

Ich komme im Prinzip immer eine halbe Stunde zu spät. Das ist Tatsache, und ich erwarte im Prinzip schon fast, dass andere das von mir erwarten.
Dies bedeutet wiederrum, dass ich, wenn ich um 20:00 Uhr eingeladen bin, statistisch gesehen erst um 20:30 Uhr eintreffen muss, um pünktlich zu sein. Aufgrund der Tatsache, dass ich noch jemanden mitnehmen können müsste, gibt es einen zusätzlichen 15 Minütigen Bonus, der den Fünf-Minuten-Umweg ausgleicht, den mich die Aktion fordert. Damit wäre die pünktliche Ankommenszeit bei 20:45 Uhr. Rechnet man nun eine Fahrzeit von ca. 30 Minuten, so würde es bedeuten, dass ich 20:15 Uhr losfahren müsste.

Viele werden nun sagen, da ist ein Denkfehler drin (wie es auch Elfchen schon gut anmerkte). Sie behaupten, dass, wenn ich weiß, dass ich zu spät komme, ich logischerweise früher losfahren soll.

Das ist jedoch schlicht und weg falsch.

Denn wenn ich nun früher losfahren würde, sagen wir 45 Minuten, um die 45 Minuten zu spät kommen auszugleichen, so würde dies bedeuten, dass ich ich um 19:15 losfahren müsste, obwohl ich genau weiß, dass ich 45 Minuten zu spät komme und damit erst um 20:45 Uhr am Ziel bin. Da die Strecke sich nicht ändert, und vermutlich bis auf ein paar statistische Anomalien (durch Ampeln bedingt) auch immernoch die oben genannten 30 Minuten Fahrzeit erfordert, ensteht zwischen der Startzeit von 19:15 Uhr und der Ankunfstzeit von 20:45 Uhr nun eine Zeitdifferenz von 1:30 Stunde.
Davon sind wie gesagt 30 Minuten Fahrzeit, was eine komplette Stunde übrig lässt, deren Ablauf bisher ungeklärt ist. Daraus lässt sich schließen, dass man irgendwo auf der Strecke eine Stunde lang aufgehalten werden wird, was sicherlich eine zu vermeidende Situation ist, vor allem, wenn man die Konsequenzen betrachtet, dass es sich möglicherweise seitens der Logik als nötig erweisen könnte, dies durch einen Unfall zu provozieren.

Deshalb empfiehlt es sich also nun, so los zu fahren, dass man pünktlich die vorher angenommene Zeit zu spät kommt, denn dann bleibt einem einfach nicht die Zeit, sich zwischendurch durch sonstwie geartete Dinge aufhalten zu lassen.

Gefährlich ist es jedoch auch, wenn man den Zeitpunkt verpasst, an dem man hätte losfahren sollen. Da dies ein späteres ankommen als erwartet bedeutet, dehnt man damit die Zeit, die man beim nächsten mal zu spät kommen muss, um pünktlich zu sein, so dass es bei zu exzessiver zu spät Kommerei dazu komme kann, dass man irgendwann erst dann ankommt, wenn alle anderen schon wieder gelaufen sind, d.h. die Party gelaufen ist.

In so fern ist das sich rechtzeitig auf den Weg begeben eine hohe Kunst, die auch zur der Zeit von schnellen und effizienten Rechenmethoden und -geräten noch nicht vollständig erforscht ist, und somit nur von den wenigsten Menschen effizient berherrscht wird.

Also, man sieht sich!*

*wartet nicht auf mich