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Mein Blögchen für alles!

Just another WordPress weblog – but this one is mine
08. Okt 2010
23:32
Praktikum – Prolog
Posted by Astrodan under The Days Events, Ludwigshafen - Keine Reaktion

Es ist Freitag, der 01.10.2010, ca. 7:30 Uhr. Ein Menschenmenge bestehend aus ca. 40 zukünftigen Praktikanten sammelt sich an Tor 7 der BASF in Ludwigshafen. Personen in Jeans und Kapuzenpulli, in Hose und Hemd, in Anzug und Krawatte stehen versammelt in einem Raum, der sicherlich nicht für solche Mengen an Personen ausgelegt wurde. Doch der Himmel ist grau und trübe, und Regentropfen fallen auf den grauen Asphalt der Anilinfabrikstraße und drinnen ist bekannterweise nicht draußen.

Der Werksschutz verteilt Ersatzausweise an alle angekündigten Praktikanten. Der Prozess – Name auf Liste? Ausweis! Bitte warten.. – geht zügig vorwärts. Danach geht es weiter zum Gebäude auf der anderen Straßenseite, hier findet das onboarding statt. Onboarding – neudeutsch für “wir zeigen Ihnen wer wir sind, wo sie arbeiten, auf was sie achten müssen, und dass das total langweilig ist, weil sie die Unterlagen dazu schon gelesen haben müssen”. Immerhin ist es in dem Gebäude warm, trocken, und es gibt ein bisschen was zu Essen.
Eine Vorstellungsrunde wird dazu genutzt, dass jeder zumindest einmal die Namen erfährt, die er innerhalb der nächsten paar Tage sowieso wieder vergessen wird.

Die darauf folgenden Formalitäten sind schon fast als spannend zu werten, und der Weg zur Ausweisstelle ist zumindest so weit, dass man danach zwangsweise wieder wach ist. Nach einem eiligen Zusammenfegen der verwirrt guckenden Haare und einem Lächeln für die Kamera geht es jedoch schon wieder zurück. Ab hier beginnt die geheime Reise in das Land des Praktikums.. eine Geschichte unter den Informationsschutzgesetzen einer Firma.

30. Sep 2010
20:27
Auf in den Süden!
Posted by Astrodan under The Days Events, Ludwigshafen - Keine Reaktion

Der Süden. Da wo der Regen trockener und die Temperatur wärmer ist.
In diesem speziellen Fall Ludwigshafen.  Für alle geografisch weniger talentierten, Ludwigshafen ist weder der kleine Bruder von Bremerhaven, noch ist es mit Friedrichshafen verwandt. Die größte Ähnlichkeit ist vermutlich noch, dass alle am Wasser liegen.

Da man mich morgen zu einer unmenschlichen Zeit  erwartet, ich aber noch keine Wohnung habe, ist meine aktuelle Herberge ziemlich präzise eine solche. Die Jugendherberge Mannheim liegt in wunderschöner Lage, den Rhein in Wurfreichweite, das Mannheimer Schloss um die Ecke, und den Schlossgarten gleich nebenan. Das Gebäude an sich hingegen ist in keiner so großartigen Lage. Die Zimmer sind ein Ebenbild meiner Vorstellung einer tausendjährigen Dschinn-Lampen-WG, der Aufenthaltsraum hat sagenhafte zwei Steckdosen. Allerdings renovieren sie gerade, also vielleicht wird da noch was draus.

Lustigerweise bin ich nicht der einzige Vogel, der um diese Zeit mit seinem Laptop im Aufenthaltsraum sitzt und irgendwelche Sachen macht. Offensichtlich gibt es eine ganze Reihe an Leute, die erst die nächsten Tage ein Zimmer kriegen, und bis dahin in der Jugendherberge übernachten.

So, das wäre dann erstmal ein Bericht. Ab morgen überlege ich mir vielleicht was Neues.

Ach ja.. und falls der Regen hier echt trockener ist, möchte ich nicht weiter nördlich wohnen. Sauwetter.

27. Sep 2010
20:11
Candle Light Dinner
Posted by Astrodan under The Days Events - Eine Reaktion

Irgendwann vor einiger Zeit hatte ich mal angefangen Wachs von Kerzen, die nicht mehr brennen wollten, in einer leeren Dose gesalzene Erdnüsse zu sammeln. Da ich diese nun doch entsorgen wollte, hielt ich es für angebracht ihr ein geeignetes Ende zu bereiten. Und eine Feuerbestattung bot sich da ja irgendwie an.

Also ein kleines Streichhölzchen ergriffen, angezündet und reingelegt. War eine wunderbare Kerze, auch wenn der Kerzenschein nicht so ganz durch die metallene Wand der Dose dringen konnte. Da ich dem ganzen dann doch nicht so getraut habe stand das ganze Gerät sicherheitshalber auf dem Herd. Lief dann auch für ein paar Stunden super, bis irgendwann das Wachs beschloss sich zu entzünden. Und das Ergebnis waren nicht zu kleine Flammen:

brennende Wachs-Dämpfe brennende Wachs-Dämpfe

Ich schätze 20-30cm hat sie zwischenzeitlich schon erreicht.

Trotz obigen Titels war das ganze leider nicht genießbar, erst recht nicht als die Lackierung auf der Außenseite der Dose anfing schwarz zu werden und ein wenig zu schmoren. Da ich nicht darauf warten wollte, dass sie mir im Krankenhaus erzählen welche Giftstoffe der verbrennende Lack enthält zog ich es vor die Flamme mit einem handelsüblichen Topfdeckel zu löschen. Danach waren dann noch 15 Minuten lüften nötig.
Da die Sammlung an Wachs ursprünglich dazu gedacht war zu testen ob Duftkerzen intensiver riechen, wenn man eine größere Flamme hat, hat sich die Frage auch gelöst: Tun sie, aber erst, wenn die Flamme so groß ist, dass irgendwas anderes anschmort. Und dann ist es den Geruch betreffend nicht empfehlenswert.

21. Aug 2010
11:56
Herdreinigung
Posted by Astrodan under The Days Events - Keine Reaktion

Eine meiner neuesten Erkenntnisse aus dem Bereich der Küche entwickelte sich im Bereich der letzten Tage:

Mangels passenden Deckels für eine Pfanne und extensiven Öl-Brutzelns habe ich einen zu großen Deckel benutzt, um die Pfanne abzudecken. Dabei verdampfte offensichtlich ein großer Teil des Öls, kondensierte im Deckel und lief direkt auf den Herd. Nun ist das so, dass es beim Gasherd nicht sonderlich störend ist, wenn rund um die Brennstellen ein bisschen Dreck rumliegt, so dass es bei mangelnder Motivation nicht immer zur regelmäßigen Reinigung einlädt. Dadurch kann es dann auch vorkommen, dass die Ölvorkommen auf den Herd das Niveau des Golfs von Mexiko annehmen.

Nun ist mir aus geschichtlichen Aufzeichnungen meiner Küche bekannt, dass Ölflecken in kleineren Mengen schnell eintrocknen, und dann nur durch extreme Reinigungsverfahren wieder zu beseitigen sind. Gleiches gilt für jegliche anderen Stoffe, die beim Versuch zu Kochen ihren Weg aus dem Topf oder der Pfanne in die unendlichen Weiten der Herde gesucht haben.

Der interessante Effekt ist aber, dass sich auf einem mit Öl überfluteten Herd schlimmstenfalls eine Suspension dieser Partikel ergibt. Und die Öllachen selber lassen sich im Gegensatz zu eingetrockneten Resten mit zweimal drüber wischen entfernen. Als Resultat ergibt sich ein stark beschleunigter Reinigungsprozess, welcher auch noch deutlich Kräftesparender ist.

Ich werde wohl dann die nächsten Tage noch eine umfassende Datensammlung starten, und sobald diese erfolgreich beendet ist denke ich über die Einführung dieses Verfahrens bei der Reinigung des Bads nach. Erfahrungsberichte sind in so fern erwünscht! 8)

Anmerkung: Es war mir auch schon vorher bekannt, dass sich Ölreste sehr effizient mit Öl entfernen lassen, allerdings bin ich bisher noch nie auf die Idee gekommen, dass “Reinigungsöl” vor dem Verschmutzen auf die betroffene Fläche aufzutragen.

23. Jul 2010
17:37
Das Pessimist/Optimist Dilemma
Posted by Astrodan under The Days Events - Keine Reaktion

Angelehnt das das Gefangenen-Dilemma.

Situation: Ein Reisender mit einem festen Termin sitzt im Zug um sich zu eben jenem Termin zu begeben. Es stehen ihm weder die Kontaktdaten der Person zur Verfügung, die er erreichen will, noch ist ihm der optimale Weg zu seinem Ziel bekannt. Allerdings ist er im Besitz eines Gerätes, welches ihm unter glücklichen Umständen kurzfristigen Zugriff auf ein weltweites Informationsnetz liefert, aus dem er sich beide unbekannten Optionen beschaffen kann.
Problem: Gehen wir nun davon aus, dass die zur Verfügung stehende Zeit stark eingeschränkt ist, so dass es nur möglich ist eine der beiden Informationen zu beschaffen – wäre dann der Weg oder die Telefonnummer die Sinnvolle?

Das Ganze hängt natürlich auch stark von den Randbedingungen ab, aber wäre doch mal eine nette Untersuchung. Ich persönliche tendiere übrigens zum Weg, allerdings stellt sich mir die Frage letztlich nicht, da die Bahnhöfe hier anscheinend alle irgendwo in der Pampa liegen, so dass mir kein WLAN zur Verfügung steht.

26. Apr 2010
19:06
Mysterium Bettwäsche waschen
Posted by Astrodan under Fun & Thinking, The Days Events - Keine Reaktion

Ein paar wissen es, ein paar werden es jetzt wissen: Ich bin seit einiger Zeit mehr oder weniger stolzer Besitzer einer Waschmaschine. Und da man damit hin und wieder auch mal Wäsche wäscht, fiel mir soeben ein sehr merkwürdiges Mysterium auf:

Bettwäsche verhält sich beim Abziehen meist so, dass sie danach auf links ist. Ich gehe davon aus, dass dies ein recht natürlicher Prozess ist, der auf mindestens 99% der weltweiten Bettwäschepopulation zutrifft. Nun stellt diese Anordnung meiner Meinung nach ein besonderes Problem dar, da Waschmaschinen primär zwischen Temperaturen, aber weniger zwischen “auf links” und “auf rechts” unterscheiden. So kam es, dass meine Bettwäsche einfach auf links in die Maschine wanderte*.
Nach dem Waschvorgang kam sie dann auch genau so zum Wäscheständer, wo sie eine Weile lang trocknen durfte, und nun zum Zusammenlegen bereit war.

Das Faszinierende dabei: Bisher (ich kann mich zumindest nicht dran erinnern, dass es jemals anders war) lagerte meine Bettwäsche im Schrank immer richtig herum. Folglich muss sie irgendwer vor, nach oder in Ausnahmefällen vielleicht auch während dem Waschvorgang umgedreht haben.

Allerdings ist es meist beim Beziehen des Bettes wesentlich effektiver, wenn man ebene jene Bettwäsche auf links dreht. Na, Problem bemerkt?
Für mich heißt das ab jetzt, dass die Lagerung komplett umgestellt wird.  Frag mich nur, warum da noch nie jemand drauf gekommen ist.. denn nach einer kleinen Umfrage von gerade scheint es vielen so zu gehen. Wenn jemand den Haken an der Sache gefunden hat (und nein, nicht meinen Beitrag hier von vor x Jahren) bitte melden!

***

* Wenn ich sage “wandert”, heißt das in diesem Ausnahmefall nicht, dass sie wortwörtlich wanderte. Es ist viel mehr im übertragenen Sinne gemeint. Wandern tut nur die Tomate, die ich letzte Woche nicht mehr in den Salat getan habe!

29. Mrz 2010
22:10
Size
Posted by Astrodan under The Days Events - 5 Reaktionen

…matters.

Egal was wer sagt. Deshalb hier der ultimative Vergleich: Wer kommt höher:

Ich bin mir durchaus darüber bewusst, dass das noch keine besondere Länge ist. Aber erstmal sollen doch Andere nachlegen. Also, hiermit die Herausforderung: Wer kommt höher?

Spielregeln:

  • Es darf nur frisch abgespültes Geschirr (Töpfe, Gläser) benutzt werden. Frisch heißt in dem Fall, dass es noch nicht Luftgetrocknet sein darf.
  • Die Messskala muss auf jedem Foto sein, und auf mind. einem deutlich erkennbar
  • Nutzer von Spülmaschinen haben Pech. Hier wird noch echte Handarbeit belohnt! 8)

Wer mitmachen will kann einen Link zu seinem Foto in den Kommentaren posten. Ich übernehme das Bild dann in diesen Blogbeitrag (um die Übersicht zu wahren). Wer keinen Ort hat das Bild zu veröffentlichen kann es mir auch gerne auf anderem Wege zukommen lassen.
Da dies eine Spaßaktion ist ist der Einsendeschluss dann, wenn der Letzte sein Bild bereitstellt.

Update [05-04-2010]: Vanni hat Fotos ihres Turmes bereit gestellt. Neue Herausforderung sind 88cm. Zur Information an die, die mithalten wollen: Sie hat dafür vier Tage lang nicht gespült! 8)

Update [25-04-2010]: thrown-out hat auch gespült, und einen Geschirrturm von ca. 105cm Höhe erreicht. Mangels Zollstock musste die Messung mit ein paar DIN A4 Blättern erfolgen. Mit einer Länge von 29,7cm ergeben die drei Blätter somit 89,1cm. Der Schätzwert der gesamthöhe ist 105cm.

Update [27-04-2010]: Ich hab das Ganze nochmal überdacht, ein bisschen gewartet, und gespült. 118cm hab ich damit geschafft, allerdings muss ich zugeben, dass der Turm bereits stark instabil war.